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1375 Datum anno domini millesimo trecentesimo septuagesimo quinto,feria sexta proxima post Galli confessoris. —
Nach dem Original im Stadt-Archiv.
Nr. 108.
Kaiser Karl IV. erklärt eine von mehreren Käthen der Stadt Kölnihm vorgelegte Urkunde, worin den Kölner Schöffen das ausschliess-liche Wahlrecht eines neuen Mitgliedes des Schöffen-Collegiums undnach Abgang des Burggrafen die Bestellung des Richters aus ihrerMitte zugestanden wird, für falsch. — Lübeck, 1375, 20. October. '
Abgedruckt bei Lacomblet III, S. 674;
Nr. 109.
Kaiser Karl IV. ermächtigt den Erzbischof Friedrich im Fall einesKrieges desselben mit der Stadt Köln, sein hohes Gericht ausserhalbderselben an einem geeigneten Orte in der Diöcese halten zu lassenund erklärt, dass das den Kölnern verliehene Privilegium, nichtausserhalb oder an den kaiserlichen Hof abberufen werden zu dürfen,für den Fall einer Klage des Kaisers oder des Kurfürsten gegendieselben nicht anwendbar sei. — Lübeck, 1375, 20. October.
Abgedruckt bei Lacomblet III, S. 676.
Nr. HO.
Notarielles Instrument über das Bekenntniss des Johann von Kelsebezüglich einer Betheiligung an dem mit den Brüdern von Oefte verab-redeten Anschlag gegen die Stadt Köln. — 1375, 24. November. *)
In nomine domini amen. Noverint universi et singuli hoc pvesenspublicum instrumentum visuri et audituri, quod anno a nativitatis
') Derselbe notarielle Act wurde am 27. November mit Gothard von Weve-linkhoven gethätigt. Zugegen waren Hilger Quattermart, Johann von Troyen,Constantin von Lyskirchen senior, Walram Quattermart, Gothard von Lyskirchen,Johann Floryn, Heinrich Hardefust von Waldecken, Marsilius von Halle, JohannStolle und Hermann Stolle. Acta sunt hec in platea iuxta portam turris Beyen,qua exitur civitatem ad Renum parrochie sancti Severini Coloniensis etc.