Druckschrift 
5 (1875)
Entstehung
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1375 scheide nyt doin en mochten, ind wir darumb unsen herren van Coelnebaiden, dat he uns die gerichte weder gheven wenlde, umb noit zuverhueden, die unss an unse lyve ind gue'de treffen moichte, daynneuns unse lieve herre besorgde ind gaf uns die gerichte weder zu oeven,ia, as verre as wir as vry weren, as wir vur waren, ind beheltenissedem gerichte syns rechtz, wie dat van alders herkomen were, des derrait ind die rede nyt doin en wulden. Ind darna, do sy vernamen,dat unse herre van Coelne zu unsme lieven, genedigen herren demkeyser gereden was, do besanten sy uns ind sachten uns also, of he yetwurve, dat weder die stat van Coelne were, des weulden sy sich anunse lyf ind guet halden. Ind zer stunt darna gesunnen sy unser Pri-vilegien ind brieve, die uns van dem riche verleent waren ind die ansy nyt ansprechent, ind weulden, dat wir yn die oevergeven, wamit syuns dringen weulden, dat wir boyven verbot unss herren van Coelneeynen richter setten ind zu gerichte giengen, dar entgain wir uns wei-gerden ind saichten, wir en dedens nyet, noch wir en werens nyetschuldich zu doin, ind baiden sy guetlichen ind vleelichen, dat sy unsdes erlaissen weulden. Darenboyven besanten sy uns eyner ind mal-lich alleyne by sich zu komen ind verhoyten dat also, dat unsser eynsich myet dem anderen nyet en bespreche, ind geboiden unss, dat wirunsen willen darzü gheven, dat yn die brieve oevergelevert wurden, ofdat wir- myt der sunnen zu turnen giengen. Des vergaderden wir des-selven aicliter underes ind verdrogen, dat wir liever die brieve oever-gheven weulden, dan wir zu turnen giengen. ind leverden yn unse pri-vilegie oever, die sy uns saichten weder zu gheven, as sy geleysenweren, die sy behalden haynt. Lieve herren, dieser sachen ind veilanderre Sachen, die sy mit gewait an dat gerichte gelaicht haynt,waren wir yn eyrbuedich, eyns rechten zu gelouven ind zu blyven anunsme geistlichen vader dem paisse, an unsere genedigen herren demkeyser, den kurvursten, an uch herren des capittels vanme doyme, anpaffen, sy zwene ind wir zwen« zu neymen, of an yren geswoirnenpaffen, des sy uns alles afgegangen synt. Ind want wir yrre same-nungen vernaymeri ind bedaichten, wie sy vur myt uns umbgegangenhadden, besorgden wir unss ind syn darumb uss Coelne gevaren, unsmeherren van Coelne syne herrlicheit ind dem gerichte syn recht zu be-halden, sowie dat van alders an uns komen ys. Ind want, lieve herren,dat wir yet .anders vurder herzu doyn muesten, so gelieve uch zuwyssen, dat uns dese vurschreven noitsachen daryn dringent, warumbouch, lieve herren, wir ure wysheit bidden, of uch yet anders getzoyntof geschreven würde van der stat weigen, dat yr des nyet geleuvenen wilt, ind wildt uns umb rechtverdiger wille daynne verantwerden,