Druckschrift 
5 (1875)
Entstehung
Seite
45
Einzelbild herunterladen
 

____ 45 ____

vierzienachten na dem, dat sy myt yren brieven darup gernaynt wer- 1374dent, sunder eynich langer vertzoch, alle argelyst hieynne luterligenussgescheiden. Ind des zu Urkunde ind gantzer stedicheit, so hain wirunser steide meyste ingesegel myt wiste der wyder rede an desen briefdoin hangen.

Datum millesimo trecentesimo septuagetimo quarto, crastino puri-ricationis Marie.

Aus den Massiven Nr. 1 f. 50.

Nr. 44.

Der Graf Adolf von Berg erneuert mit der Stadt Köln das Freund-schaftsbündniss, wonach zu Deutz keine Festungswerke errichtetwerden dürfen, gegenseitiger Schutz für Land und Leute gehandhabt,kein Angriff für fremde Schulden geduldet, die Schlichtung etwaigerStreitigkeiten benannten Schiedsrichtern überlassen werden soll unddie Aufrechthaltung des Vertrages durch benannte Bürgen garantirtwird. (1374, 5. Februar). 1 )

Das Original im Stadt-Archiv. Das Reitersiegel mit Rücksiegel gut erhalten.

Nr. 45.

Schreiben der Stadt Köln bezüglich der vom Herrn von Tomberggegen sie erhobenen Klagen. 2 ) (1374, 3.15. Februar).

Lieve herre ind vrunde. Also as ir uns geschreven hait van demvan Tonburg, dat wir yn gevangen haven solden, in den dingen, dathe unser lyfs noch guetz besorgt en were, so begeiren wir uch zuwissen, also as wir uch ouch nüvelyngeste in unser stat oevermitz

') Die Urkunde ist mit Ausnahme der Namen der Schiedsrichter und Bürgergleichlautend mit Nr. 2 und den Bd. II. 448, III. 156 und III. 464 abgedrucktenVerträgen. Als Schiedsrichter werden angegeben: der Droste, Heinrich vonGrafschaft, Ludwig Vogt von Lülsdorf, und Ritter Lütter genannt Stail, der Bürger-meister, der zugleich Schöffe ist, Gobel Jude, Johann vom Hirze, und Johann vonLyskirchen 5 als Bürgen: Adolf von Bernsau, Ludwig von Rode, Wilhelm vonDrostorp, Conrad von Einer, Wenemar Frambach, Wilhelm Quade, Andreas vonder Mülen, Johann Moir von Brügge, Johann von Monheim, Gotschalk Starke,Reinhard von Landsberg und Dietrich Smende.

2 ) Soviel die Aufschrift zu entziffern ist, lautet sie: littera missa dominis etsocietati oblig. Efliensis.