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Abth. 1, Das Alterthum Bd. 4 (1876) Vom Beginn der römischen Bürgerkriege bis zu Augustus oder der Gründung des römischen Kaiserreichs : (133 - 30 v. Chr.)
Entstehung
Seite
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252 HI. Vorn Tode Alexanders d. Gr. bis zu Augustus (32330 v. Chr.).

von der Gabelung des Nils in sieben Arme aufwärts bis Theben, und dasobere oder Thebais.

7) Aethiopia, südlich von Aegypten bis zum indischen Oceandas heutige Nubien, Abyssinien, Adal u. s. w.).

Die Städte und Flüsse in Libyen, Aegypten und Aethiopien werdenhier nicht erwähnt, da diese drei Länder ausserhalb des Kriegsschau-platzes des afrikanischen Krieges lagen.

Ausserdem sind folgende der afrikanischen Küsie nahegelegenenInseln zu nennen, von Ost nach West: Melite (heute Malta), Cosyrazwischen Afrika und Sicilien, C e rcina mit einer.Stadt gleichen Namens,und Meninx, beide letztere in dem Meerbusen der grossen Syrte, undandre im atlantischen Ocean.

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Nach der Einnahme und Zerstörung von Karthago hatten die Römerdas karthagische Reich in die römische Provinz Afrika verwan-delt, die von einem Prätor in Utica verwaltet wurde. In Mauretaniendrangen sie erst später ein, unter der Regierung des Kaisers Claudius.Während der Jahre 48 und 47 befand sich die Verwaltung der römischenProvinz Afrika in der Hand des pompejanischen Legaten Varus. InNumidien herrschte Juba, ein Freund des Pompejus.

Nach der Schlacht bei Pharsalus hatte Metellus Scipio die Ueber-reste des pompejanischen Heeres zu Schiffe nach Afrika geführt. Eben-dahin war auch Labienus gefolgt. Cato hatte zur Zeit der Schlacht vonPharsalus in Dyrrhachium den Befehl gehabt, war dann mit der Flottenach Patrae im Peloponnes und von hier nach Cyrene an der Küste vonAfrika gesegelt.

Von Cyrene zog er mit 10,000 Mann in 30 Tagen durch die Wüsteder grossen Syrte, Wasser auf Eseln mit sich führend. Den Winterbrachte er in Leptis zu, wo er sich mit Scipio, Varus, Labienus und denSöhnen des Pompejus vereinigte. Juba hielt sich als König für höher,als sie. Cato wurde Prätor in Utica. Scipio wurde, als ehemaliger Con-sul, zum Oberbefehlshaber der Truppen ernannt. Im Jahre 47 hatte erim Ganzen zehn Legionen, viele leichte Fusstruppen und eine zahlreicheReiterei. Juba hatte vier nach römischer Weise bewaffnete und ausge-bildete Legionen und zahlreiche numidische Reiterei. Ausserdem be-fanden sich 120 abgerichtete und zum Kriege ausgerüstete Elephantenbei dem Heere. Scipio hatte auch eine grosse Flotte und beherrschte dasMeer an der afrikanischen und sicilischen Küste. Seine gesammte Land-und Seemacht war so bedeutend und gewaltig, dass Cäsar's Feinde inItalien schon erwarteten, Scipio werde mit derselben nach Italien gehen.In solchem Maasse war in den Jahren 49, 48 und 47 die pompejanischePartei in Afrika angewachsen, soweit hatte Cäsar sie erstarken lassen,und noch dazu nach der Schlacht bei Pharsalus! Diese drei Jahre stetiger