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Höfen in Aufnahme kam. Dieses Spiel hatte Aehnlichkeitmit dem in den Niederlanden, Geldrischen und Clevischenii blichen Bügelspiel und dem englischen Kricket. Es musstedem im 17. Jahrhundert aufkommenden Ballspiele undLetzteres wiederum dem Billard weichen.
Aus der Mitte des IG. Jahrhunderte stammt die bis zumBrande vom Jahre 1794 bestandene Bedachung des grossenrunden Thurmes, welche ähnlich wie am Rathhause zuDüsseldorf aus einer Kuppel mit Laterne bestand. DieserDachstuhl wurde, wie bereits erwähnt, 1552 aufgerichtet.
Im Jahre 1595 muss der bauliche Zustand sehr schleclitund dringender Reparaturen bedürftig gewesen sein. Indiesem Jahre verkauft Herzog Johann Wilhelm behufs Re-paraturen am Schlosse drei Häuser, eins Flingerstrasse nebenKrautlisch an Dr. Galenus Weier und Theodora von Hollhausenfür 1050 Reichstlialer, das zweite Ratingerstrasse neben Ni-colaus Mattenclot, Richter zu Solingen und Wilhelm Bacli-mann, hinten auf einen Garten des Collegiatstifts schiessend,an genannten Nicolaus Mattenclot für 1000 Reichsthaler unddas dritte Bolkerstrasse neben Küchenschreiber Brcidcnbachfür 550 Reichstlialer.
Im Jahre 1600 verkauft derselbe Herzog seinem Zollknecht,welcher vordem Schneider seiner Schwester Prinzessin Amaliawar, ein Häuschen an der Zollstrasse, das Füssgen genannt,für 300 Reichsthaler.
Der Herzog klagt »her den baulichen Zustand und sprichtdie Notwendigkeit grösserer Reparaturen aus, scheint abervon den Landständen nicht die nöthigen Mittel erhalten zuhaben, wesshalb er zum Verkauf jener Häuser zu schreitengezwungen war.
Unter dem Pfalzgrafen Herzog Wolfgang Wilhelm und■ 'nSolin, dem spätem Kurfürsten Philipp Wilhelm, welcheabwechselnd in Düsseldorf und Neuburg residirten, wurdensoviel bekannt nur kleine Aenderungen am Schlosse vor-genommen.
Eine Hauptreparatur wurde im Jahre 1634 durch die Zer-störungen veranlasst, welche das Auffliegen eines Pulver-thurm.es mit 300 Centner Pulver rheinwärls am Eingangder Ritterstrasse gelegen in der Nacht vom 10. auf den 11.August d. J. angerichtet hatte. Wolfgang Wilhelm starb aufdem Schlosse am 20. März 1053 und wurde in der Jesuiten-kirche zu Düsseldorf, welche er erbaut und mit einem besondernfürstlichen Mausoleum versehen hatte, beigesetzt. Ausser ihmhaben die erste Gemah 1 in Phil ipp Williel ms, Anna Catharina Con-