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Totentanz.
Judith. Sei artig, so werde ich dir beim Examenhelfen . . .
Allan. Du?
Judith. Ja, ich kenne die Examinatoren . . .
Allan [streng]. Nun und?
Judith. Weißt du nicht, daß man sich mit seinenLehrern gut stellen muß?
Allan. Meinst du deinen Vater und den Leutnant?
Judith. Und den Oberst!
Allan. Und du meinst, mit deiner Hilfe würde ichvon der Arbeit loskommen? /
Judith. Du bist ein schlechter Übersetzer. . .
Allan. Eines schlechten Originals .. .
Judith. Schäme dich!
Allan. Das tue ich, deinetwegen, und meiner selbstwegen! — Ich schäme mich, daß ich dich angehörthabe! .. . Warum gehst du nicht?
Judith. Weil ich weiß, daß du meine Gesellschaftschätzest. — Ja, du findest immer den Weg unter meinFenster! Du hast immer mit demselben Boot wie ichBesorgungen in der Stadt zu machen; du kannst nichthinausfahren und segeln, ohne daß ich die Vorschot be-sorge.
Allan [schüchtern]. So etwas sagt ein junges Mäd-chen nicht!
Judith. Meinst du, ich bin ein Kind?
Allan. Zuweilen bist du ein gutes Kind, zuweilenein böses Weib! Mich scheinst du zu deinem Schafeauserwählt zu haben.
Judith. Du bist ein Schaf und darum werde ichdich beschützen!
Allan [erhebt sich]. Der Wolf ist immer ein schlechterSchäfer gewesen! . . . Du willst mich fressen . . . das ist