Zweiter Teil.
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Allan [setzt sich an den Tisch und rechnet wieder].
Judith [statt zu gehen, tritt vor, und nähert sichallmählich dem Tische, wo Allan sitzt]. Sei nicht bange,ich werde gleich gehen ... ich wollte nur sehen, wieQuarantänemeisters es haben . . . [Sieht sich um.] weißund gold! — Flügel! von Bechstein! — Jaa! — Wirsitzen noch im Festungsturm, seit Papa pensioniert wurde.. .in dem Turm, wo Mama fünfundzwanzig Jahre gesessenhat . . . und wir sitzen da noch aus Gnade! Ihr seidreich, ihr.. .
Allan [ruhig]. Wir sind nicht reich!
Judith. Das sagst du; aber du bist immer so feingekleidet — übrigens was du anhast, es kleidet dich! . . .Hörst du, was ich sage? [Nähert sich.]
Allan [ergeben]. Ich höre!
Judith. Wie kannst du hören, wenn du dasitzestund rechnest, oder was du tust?
Allan. Ich höre nicht mit den Augen!
Judith. Deine Augen ja! .. . Hast du sie im Spiegelgesehen . . .
Allan.
Judith.
Allan.Liebe!
Judith [kommt näher]. Archimedes sitzt und rechnet,als der Soldat kommt und ihn niedersticht! [Berührt seinePapiere mit der Rakette.]
Allan. Rühr meine Papiere nicht an!
Judith. So sagte Archimedes auch! .. . Jetzt bildestdu dir natürlich was ein! Du glaubst, ich könnte nichtleben ohne dich ...
Allan. Warum kannst du mich nicht in Friedenlassen . ..
Geh deiner Wege!Du verachtest mich, du! . . .Ich denke überhaupt nicht an dich meine