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Erster Teil.
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meine Geschwister aus dem Hause aus — er nennt esselbst ausrotten — dann meine Freundinnen und andere . ..
Kurt. Aber seine Verwandten? Die hast du aus-gerottet?
Alice. Ja, denn sie waren drauf und dran, mir dasLeben zu rauben, nachdem sie mir Ansehen und Ehregenommen hatten. Schließlich mußte ich die Verbindungmit der Welt und den Menschen durch den Telegraphendort unterhalten — denn das Telephon wurde von demFräulein bewacht — ich habe selbst Telegraphieren ge-lernt, und davon weiß er nichts. Du darfst nicht davonsprechen, denn dann tötet er mich.
Kurt. Schrecklich! Schrecklich! . . . Aber warumgibt er mir Schuld an eurer Heirat? Laß mich erzählen,wie es war. . . ! Edgar war mein Jugendfreund. Wie erdich zu sehen kriegte, verliebte er sich sofort. Er kamzu mir und bat mich, zu vermitteln; ich antwortete so-fort: Nein! Und — meine gute Alice, ich kannte deinetyrannische und grausame Gemütsart. Darum warnte ichihn . . . und als er nicht nachließ, schickte ich ihn zudeinem Bruder, den als Brautwerber zu gewinnen.
Alice. Ich glaube, was du sagst; aber er hat sichdas selbst alle diese Jahre vorgemacht, so daß du ihnnie mehr auf andere Gedanken bringen kannst.
Kurt. Dann laß ihn mich beschuldigen, wenn esseine Qual lindern kann!
Alice. Das ist doch zu viel. . .
Kurt. Ich bin es so gewohnt.. . aber was michgrämt, ist seine ungerechte Beschuldigung, daß ich meineKinder verlassen hätte ...
Alice. So ist er; er sagt, was er denkt, und dannglaubt er daran. Aber dich scheint er gern zu haben, ammeisten, weil du ihm nicht widersprichst. . . Versuche,