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Totentanz.
Der Kapitän. Nein? Ich weiß es, ich! — Kannstdu dir denken, daß sie immer aufpaßt, wenn ich ahneGeld bin, nur um das Vergnügen zu haben, mich über-führen zu können, daß ich meine Familie nicht versorge?
Kurt. Aber du hast doch große Einkünfte, erinnereich mich, sagtest du.
Der Kapitän. Gewiß habe ich große Einkünfte . . .aber es reicht nicht.
Kurt. Dann sind sie nicht groß, nach gewöhnlichenBegriffen . . .
Der Kapitän. Das Leben ist merkwürdig und wir auch.
[Der Telegraph klopft]
Kurt. Was ist das?
Der Kapitän. Das ist nur eine Zeitbestimmung.
Kurt. Habt ihr kein Telephon?
Der Kapitän. Doch, in der Küche; aber wir be-nutzen den Telegraphen, weil das Fräulein alles erzählt,was wir sagen.
Kurt. Das muß hier draußen am Meere ein schreck-liches Gesellschaftsleben sein.
Der Kapitän. Ja, es ist ganz einfach entsetzlich.Das ganze Leben ist entsetzlich. Und da du an dieFortsetzung glaubst, meinst du, daß es nachher Friedengeben wird?
Kurt. Es wird wohl auch dort Kämpfe und Stürmegeben.
Der Kapitän. Dort auch — wenn es ein dort gibt.Dann lieber die Vernichtung.
Kurt. Weißt du, ob die Vernichtung ohne Schmerzvor sich geht?
Der Kapitän. Ich werde Knall und Fall sterben ohneSchmerz.
Kurt. So, das weißt du?
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