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Erster Teil.
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Der Kapitän. Und alt werden — angenehm ist esnicht, aber es ist interessant. Ja, ich bin noch nicht alt,aber das Alter fängt an, sich fühlbar zu machen. AlleBekannte sterben einem fort, und man wird so einsam!
Kurt. Glücklich, wer eine Frau hat, mit ihr zu-sammen zu altern!
Der Kapitän. Glücklich? Ja, es ist ein Glück; denndie Kinder gehen ja auch von einem fort. Du hättestnicht von deinen gehen sollen!
Kurt. Nein, aber das habe ich ja nicht getan. Siewurden mir genommen . . .
Der Kapitän. Du mußt nicht böse werden, wennich dir das sage . . .!
Kurt. Aber es war doch nicht so . . .!
Der Kapitän. Wie es war, jedenfalls ist es vergessen,aber allein bist du!
Kurt. Man gewöhnt sich an alles, mein Lieber!
Der Kapitän. Kann man . . . kann man sich auchdaran gewöhnen . . . ganz einsam zu sein?
Kurt. Du siehst ja mich!
Der Kapitän. Was hast du während dieser fünfzehnJahre gemacht?
Kurt. Welche Frage? Diese fünfzehn Jahre!
Der Kapitän. Du sollst zu Geld gekommen undreich sein.
Kurt. Reich bin ich nicht . . .
Der Kapitän. Ich denke nicht zu leihen . . .
Kurt. Wenn es so wäre, stehe ich bereit. ..
Der Kapitän. Danke sehr, aber ich habe mein Kontoauf der Bank. Siehst du [blickt nach der rechten Tür],hier im Hause darf nichts fehlen; und an dem Tage, andem ich kein Geld hätte, ginge sie ihrer Wege!
Kurt. Oh nein!