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Totentanz
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Totentanz.

Alice. Pfui! von Essen sprechen!

Der Kapitän. Von Weinen denn? Ich möchtewissen, was die Barbaren zu einem Haselhuhn trinken?

Alice. Soll ich dir vorspielen?

Der Kapitän [setzt sich an den Schreibtisch]. Dasletzte Mittel! Ja, wenn du deine Trauermärsche undKlagelieder sein läßt . . . das klingt wie Tendenzmusik.Und ich lege immer unter. „Hört, wie unglücklich ichbin! Miau, miau! Hört, welch schrecklichen Mann ichhab! Brum, brum, brum! Ach, wenn er bald wäre tot."Freudentrommel, Fanfaren; zum Schluß der Alcazarwalzer!Champagnergalopp! Apropos Champagner, es sind gewißnoch zwei Flaschen da. Wollen wir sie nicht heraufholenund so tun, als hätten wir Besuch?

Alice. Nein, das wollen wir nicht, denn es sindmeine; ich habe sie selbst bekommen!

Der Kapitän. Du bist immer ökonomisch!

Alice. Und du bist immer geizig, gegen deineFrau wenigstens!

Der Kapitän. Dann weiß ich nicht, was ich aus-denken soll! — Soll ich dir was vortanzen?

Alice. Nein, danke, du bist wohl aus dem Tanzheraus.

Der Kapitän. Du solltest eine Freundin im Hausehaben!

Alice. Danke! — Du müßtest einen Freund imHause haben!

Der Kapitän. Danke! Das ist probiert worden! undzum beiderseitigen Mißvergnügen. Aber interessant alsExperiment war: sobald ein Besuch ins Haus kam, wurdenwir glücklich . . . wenigstens anfangs . . .

Alice. Aber nachher!

Der Kapitän. Ja, sprich nicht davon!