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jetzt noch der sonst so wohlklingenden Redensart jvon oder aus der Brust sprechen, bedienen! Das Ste-thoskop hat sie zu Schanden gemacht. Wir wissenjetzt, dass sie in den meisten Fällen gleichsam eineStimme aus dem Grabe ist, und es zeigt sich hierabermals eine sonderbare und bedeutungsvolle Ein-richtung der Natur, wenn sie den Menschen zuletzt. mit zwei Stimmen sprechen la'sst, gleichsam um dieschönen Lebensboffnungen, welche die eine, wiees ja eben bei solchen au Tuberkelhö'hlen Leiden-den der Fall ist, ausspricht, durch die andere ausder Tiefe erschallende zu dämpfen und an jene an-dere Höhle zu mahnen, der er bald mit all seinenHoffnungen unrettbar anheim fallen wird. — Manhat mehrere Varietäten der Aegophonie beobachtetund sie mit verschiedenen anderen Geräuschen ver-glichen z. B. »mit der Stimme aus dem Sprachrohr,oder der Stimme eines Menschen, der beim Spre-chen etwas zwischen den Zähnen hält, auch demBrodeln des Punsches«. »Dieser letztere Vergleich,bemerkt der Engländer, ist oft ausserordentlich pas-send, besonders bei Personen die eine tiefe Stimmehaben«.
Die reichste Quelle der mannigfaltigsten Ge-räusche bietet uns das Herz dar. Schon seine nor-male Thätigkeit linden wir mit verschiedenartigenTönen begleitet, deren Untersuchung in neuesterZeit manchem Physiologen viel Mühe und Kopfbre-