Druckschrift 
Das Geräusch in der Medicin
Entstehung
Seite
43
Einzelbild herunterladen
 

43

Finger darauf zu klopfen, dass man sich dabei dieSchmerzen im Nagelgliede, welche durch das Auf-treffen des Nagels entstehen, dadurch ersparen kön-ne, dass man letzteres bleiben lasse, dass, wo meh-rere Finger zum Percutiren zusammengelegt werden,dieses mit der abgestumpften Spitze des so gebil-.deten Kegels geschehen müsse!

-Ein erst von dem.Erfinder des Plessimeters ge-hörig ins Licht gestellter und gewürdigter Umstandsoll hier noch besondere Aufmerksamkeit verdienen.In dem Augenblicke nämlich, in welchem der per-cutirende Finger auf die Percussionsscheibe fallt,fühlt derselbe einen gewissen Widerstand, den diepercutirte Körperstelle leistet. Dieser ist um sogrösser, je derber, fester, solider das Organ oderdessen Inhalt ist, was percutirt wird, und um sogeringer, je grösser der Luftgehalt oder, was das-selbe ist, je grösser die Schwingungsfähigkeit dereinschliessenden Wandungen. Je matter und soli-der also der Percussionston ist, desto grösseren Wi-derstand fühlt der Finger, je sonorer, heller, tym-panitischer, desto geringer, ist die Resistenz einersolchen Körperstelle. Diese durch den Inhalt derKörperhöhlen so modificirte Elasticität und Wider-standsfähigkeit fühlt man besonders, wenn man denpercutirenden Finger eine Zeit lang auf der Per-cussionsscheibe liegen'sst." 7i?d£igl nl4J-ig\ HerrDoctor! Sehen Sie, da haben wir das rechte Wort!

\l