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Waidmanns-Küche oder Zubereitung der verschiedensten Wildarten : nach eigener langjähriger erfahrung gesammelt und erprobt und allen braven Waidmännern und ihren lieben Hausfrauen gewidmet
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Heinemann in Erfurt, in den Handel gebrachte Petersilien-Säule, von weiß lackirtem Blech, einen Fnß hoch und stark fünfZoll im Durchmesser, mit vier Reihen Löchern, jede Reihe zudrei Loch; die Löcher stehen im Verband g ° g nnd haben dieGröße eines Groschens; oben hat die Säule eine kleine Aus-biegung und unten ein viereckiges Postament mit Schublade, umbeim Begießen das Wasser aufzunehmen, denn der Boden derSäule ist durchlöchert uud wird beim Einpflanzen der Petersiliezuerst mit einigen Scherben bedeckt, worauf man die Säule mitguter Erde bis an die erste Löcherreihe anfüllt und immer einwenig andrückt, damit sie sich hernach nicht senkt, legt nun anjedes Loch eine kräftige, junge Petersilienwurzel, in der Weise,daß sie aus dem Loch herauswachsen kann, füllt wieder Erde aufund legt Wurzeln ein, bis die Säule ganz gefüllt ist; oben darauskann man Kresse säen und diese Saat alle vierzehn Tage erneuern,oder man pflanzt eine Sauerampferpflanze hinein, stellt die Säulein einen frostfreien Raum ans Fenster und dreht sie öfters, damitdie Petersilie gleichmäßig wachse, doch muß immer die Seite, ander sie zum Gebrauch abgeschnitten worden ist, ani meisten nachdem Lichte gedreht und die Erde mäßig feucht gehalten werden.Wenn beim Einlegen der Kopf der Wurzeln das Loch nicht ganzausfüllt, so stopfe man etwas Moos hinzu, damit die Erde nichtherausfalle.

Wir haben seit Jahren eine solche Säule im Gebrauch unddadurch auch im härtesten Winter, immer schöne Petersilie undzugleich eine freundliche Zierde in einem Vorzimmer.

1. Brodkruste: Man braucht dazu eiueu großen Leib Brodund sehr scharfe Messer; das Brod mnß aber aus sehr weißemMehl besonders gebacken werden, nämlich nach dem ersten Gährengleich zu einem rnnden hohen Leib geknetet und gleich gebacken,wodurch das Brod fest wird und sich schön schneiden läßt; auchmuß es zwei Tage alt sein, ehe man es brauchen kaun. Dann,gibt man ihm erst die gewünschte Form, rnnd oder oval, wie einePasteten-Terrine und kann, je nach Geschmack und Geschicklichkeit,auch mit dem Messer Verzierungen hineinprägen; oben, über derOberfläche der Kruste, wird daumenbreit vom Rande und zweifingerbreit tief, rund herum eingeschnitten, die Kruste nun in einerCasserole in vollem Schmalze gebacken, über eine Serviette gelegt,damit das Fett ablaufen kann und, so weit sie eingeschnitten wor-den ist, ausgehöhlt, dann mit einem Ragout oder dergleichen gefüllt.