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Bruder Rausch : Facsimile-Ausgabe des aeltesten niederdeutschen Druckes (A) nebst den Holzschnitten des niederlaendischen Druckes (J) vom Jahre 1596
Entstehung
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8. Bruder Rausch. Was Wunders er ge-trieben hat | in einem Kloster | darinen ersiben jar gedinet hat | in eines Kochsgestalt | gar schimpfflich vn kurtz weilichzulesen. | Holzschnitt in schwarzer Umrahmung:ein nur mit einem Schurz bekleideter junger Mann,der Rausch vorstellen soll, den rechten Arm vor-gestreckt, den linken in die Seite gestemmt. AmSchluss: Gedruckt zu Nürnberg | durch Va-lentin Fuhrman.O.J.(c. 1590).12° 15 Blätterohne Paginierung, mit Kustoden und den Sign.Aij Av, BBv. 22 Zeilen auf der Seite. Einzweiter Holzschnitt auf Bl. 7' mit der Überschrift:Hie schlagen die Mönch einander mitKnutein | vmb den Kopff auf die Kutten |in dem wirft Bruder Rausch ein grossebanck vnder si | darob sie grosse beulenentpfingen, tatsächlich aber zeigt der Schnitteinen Bauer und einen Mönch, die mit Knüttelnauf einander losschlagen, während auf dem Bodeneine weibliche Gestalt liegt, die ein Hund in dierechte Achsel beisst. Der Schnitt ist also einemandern Werk entnommen. Exemplar auf demBritish Museum [11517. de. 24 (6)]; vgl. meinenAufsatz in den Prager Deutschen Studien 8, 433.

C. Dänische Drucke.

(Nach Ch. Brunn, Broder Russes Historie 1555,Kjöbenhavn 1868, S. 18-24).

1. Broder Russes | Historie. Darunter einHolzschnitt: Büste eines Schalknarren, zu beidenSeiten und unter dem Schnitt Zierleisten. Ein