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Bruder Rausch : Facsimile-Ausgabe des aeltesten niederdeutschen Druckes (A) nebst den Holzschnitten des niederlaendischen Druckes (J) vom Jahre 1596
Entstehung
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der werldt sin|Wath de werldt is nw thertydt. So vornememyne worden mit ghantzenvlidt. Bl. 10r unten: Gherechticheit is dewarheit Valscheit bringhet grot|he ere leit.hyr heft desse lere eyn ende. God vnssyn| gnade sende. AMEN. 4°. 10 Blätterohne Paginierung oder Kustoden, von Sign, nurA iij und B vorhanden; zwei Lagen zu 6 und 4 BN.Wasserzeichen: Bl. 2 und 5 im Bruch: Hand mitSternblume auf dem Mittelfinger, daneben Bl. 3und 4, römisch P mit Dreiblatt (anders bei Briquet).In der 2. Lage ein schlecht erkennbarer Ochsen-kopf. O. J. u. O. [c. 1490?] Einzig bekanntesExemplar auf der Königl. Bibliothek in Berlin:Yg 6031. Beschrieben und abgedruckt vonO. Schade, Weimarer Jahrbuch v. 357 ff., fernerdurch F. Bobertag, Narrenbuch (KDNLBd. 11),Berlin und Stuttgart, S. 36581. Anz a. a. O. be-zeichnet den Druck durch B.

3. lr Brod' rusch. Darunter Holzschnitt:Rusch in Mönchstracht hat den Koch in den Kesselgeworfen und stösst nach ihm mit einem eisernenHaken (zwischen den Figuren: Duck dich); einzweiter auf 1 v; R. einen Knüppel schnitzend, stehtim Hof, auf den eine Stiege herabführt; einigeStufen sind herausgenommen, zwei Mönche sindbereits herabgestürzt, einer ist im Stürzen, einvierter tritt gerade in die durch das Wegnehmender Stufen entstandene Lücke. Ein dritter Schnittauf dem letzten Blatt 12v gehört wie der zweitezu den Eulenspiegelgeschichten: zwei Männer