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Bruder Rausch : Facsimile-Ausgabe des aeltesten niederdeutschen Druckes (A) nebst den Holzschnitten des niederlaendischen Druckes (J) vom Jahre 1596
Entstehung
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Drucker des 15. Jahrhunderts, Magdeburg1872, zu vergleichen wären. Einzig bekanntesExemplar im Besitz von Professor Dr. H. Anzin Gotha; von ihm mit A bezeichnet undbeschrieben Euphorion 4, 757 f., dann kritischherausgegeben im Ndd. Jahrbuch 24, 94 ff.; dieVorlage unserer Facsimileausgabe.

2. Ohne Titel. |r Zwei durch eine Horizontal-linie getrennte Holzschnitte in einem in den oberenEcken durch Blattwerk ausgezierten Rahmen.Obere Hälfte: Russche in teuflischer Gestalt, hältden Meisterkoch bei den Armen gepackt und stürztihn in den von der Decke der Klosterküche aneinem Haken herabhängenden Kessel, unter demdas Feuer emporlodert; neben dem Kessel stehendrei Töpfe. Untere Hälfte: Inneres der Klosterkirche(Chor). Links 5 Mönche, deren einer einen Knüppelschwingt. Ein sechster, augenscheinlich im Dunklentappend, steht hart vor einer Bank, unter der einsiebenter Bruder liegt. Rechts R. mit gräulicherTeufelsfratze und Krallen (wie in A), einen drei-armigen Leuchter in der Linken, einen hoch-geschwungenen Knüppel in der Rechten [s. dieReproduktion bei F. Bobertag]. Textanfang Bl. 2r,Initialbuchstabe (E), sechs Zeilen hoch, schwarzverziert; die Verse sind abgesetzt, vereinzelt einPunkt als Interpunktion. Schluss des Gedichtesauf Bl. 9<-, Zeile 8. Darauf (B1.9v) folgt als Bogen-füllsel in Versen: Eine suuerlike lere wo devader synen | sone leret wo he syck regereschal. |ITO du leuesonemyn. Wustu weten