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Bruder Rausch : Facsimile-Ausgabe des aeltesten niederdeutschen Druckes (A) nebst den Holzschnitten des niederlaendischen Druckes (J) vom Jahre 1596
Entstehung
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in freier Weise, mehr, bald weniger davon fürseine Zwecke gebraucht; gänzlich übergangenhat er nur die beiden dem Bauer und seinerFrau zugewiesenen Monologe; anderseits zeigtder Dialog zwischen Rush und dem Oentlewomaninsoweit eine Erweiterung, als er in eine doppelteAnrede und Antwort gespalten ist.

Abgesehen von diesen rederijksverzen,die eigentlich nur in dem eben dargestellten Falldie Erzählung der Vorlage gegenüber durch einneues Motiv bereichern, enthält J, wie schonangedeutet, auch bereits fast alle jene stofflichenErweiterungen, die E zugeschrieben wurden.Da wäre zunächst zu erwähnen das hübsche,später von Decker 1 ) glücklich benutzte Motiv,das Rausch zum Abgesandten der höllischenFürsten stempelt: J (A ij) Aldus leefden sy (dieMönche des Klosters im Sachsenland) zonderRegule als beesten die sonder verstantzyn. Dit aenmerckende sommighe Princender Duyvelen (wiens wercken daer medeint Klooster regneerden) als BelphegorPrince der gulsicheyt / ende Asmodeus /de Prince der oncuyscheyt /ende BeizebubPrincederNydicheyt/ende meer andere dieal verblyt waren / maecten sy onder henalle eenen Ruwaert / eenen Duyvel diensy stelden in dat Klooster om de Monickente onderhouden in hun sondigh leven.

») Herford a. a O. S. 311.