128
hannes Chrvsosiomus, eine dritte über verschiedene Punkte derchristlichen Moral und in spätem Ausgaben und Nachdrückennoch ein paar kürzere Traktatchen und Gebete.
109) Serapeum, 1840, .8. 245, Anm. 1. (Hr. Prof. Mass-mann kommt in eben dieser Note auch auf einen gewissen R e-perdius zu sprechen, Welchen Borbonius in einem Epigrammneben Holbein als grossen Maler (oder Zeichner und Formschnei-der) preist, und wirft beiläufig die Frage auf, ob dieser Reper-dius nicht vielleicht der Holländer Rippe rd a, Herzog, ersterMinister von Spanien etc. sei, trägt auch, wie es seheint, nurd esshalb Bedenken, ihn mit Bestimmtheit dafür zu erklären,weil dieser Holländer nirgends als Maler, als Künstler bezeich-net wird. Die Sache stössl sich aber, davon abgesehen, nochan der kleinen Schwierigkeit, dass der berüchtigte Johann Rip-perda, der seiner Zeit als Abenteurer, diplomatischer Spion,Minister in Spanien und zuletzt als Renegat in Marokko eine somerkwürdige Rolle spielte, anno 1680, also 142 Jahre, nach-dem Borbonius jenes Epigramm über den Maler Georg Reperdiusdrucken lassen , erst geboren w u r d e.)
110) Die neuhinzugekommenen sind: der Schweizersoldat, derSpieler, der Säufer, der Narr, der Räuber, der Blinde, derKärrner, der Bettler und vier dem Todlentanz fremde und wahr-scheinlich auch nicht von Holbein herrührende Bilder mit spie-lenden Kindern.
111) Fiorilfo, S. 130 fT.; Peignoi, p. 52; Hegner, S. 312;Douce, p. 103; v. Rumohr, S. 43 bis 58 und 99—101; Mass-mann im Serapeum I, S. 245—S. 261.
112) S. über ihn Douce, p. 41 und 117.
113) S. Massmann, S. 269. M. bezeichnet hier die Basel'-schen (Frölieh-Mediel/schen) Ausgaben ausdrücklich und aus-führlich als Nachschnitte, führt sie dagegen später im Jahrg.1841 des Serapeum, in der seiner Literatur der Todtentänze zu8. 136 beigefügten Uebersichtstabelle mit unter der Rubrik Ur-se hnitte auf. Wie ist dies zu verstehen?
114) Geboren in Prag 1607, gestorben in London 1677. S.Ponce's Artikel HoUar in der Biogr. univers. t. XX. p. 479.