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ein Weib (die Nacht) mit einem weissen und einem schwar-zen Knaben auf dem Schoosse , die für den Schlaf und denT o d erklärt werden, die Rede ist. Eine kolorirle Abbildung derKiste mit diesen Figuren nach Pausanias' JJ es ehre ibung fin-det man in Quatremere de Quiney's Jupiter Olympien ou l'art desculpture anlique, p. 132. (Eine weibliche Figur mit den Zähneneines Raubthiers und langen krummen Krallen, die auf einer an-dern Seite desselben Kastens hinter den kämpfenden BrüdernEteokles und Polynikes dargestellt und durch die Beischrift alseine jener Unstern feindseligen Schicksalsgöttinnen, der Keren, be-zeichnet war (cf. Hesiod. scuL Herc. 25b sq.) kann eben desshalbfür keine Verkörperung des Todes in weiterm Sinne gelten. 1Man vergleiche über beide Gruppen ausser Lessing besondersHeyne s noch immer lesenswerthe Vorlesung über den Kasten desCypselus, S. 24 ff. und 52.tij — tu* öf »«»' dornt
KXkußt 7io\j(fVutoQ Gurmoc:. IL V, 83.
7) JVr| % irfXf orvytoöv rf Mooov y.ul Ktjutt /utkucvuvKai Qüiurov. Hesiod. Theogon. 211.
Vgl. in demselben Gedichte Vs. 758 sq. Eben da, Vs. 764 sqq.heisst es von dem Tode, dass er ein eisernes Herz in der eher-nen grausamen Brust trage, festhalte wen er einmal gefasst habeund auch den unsterblichen Göltern feind sei.8j — seu Mors atris circunivolat aus.
Horat. serm. II, 1, 58. Vgl. Od. I, 28, 13.
9) Man sehe die Emblemata Horatiana dieses zu seiner Zeitund auch noch später, besonders als Rubens' Lehrer mit Rechthochgeschätzten Künstlers. Dass 0. Vaenius die HoraziseheMors als ein Gerippe darstellte, wird so wenig durch irgend eineAndeutung des Dichters hierüber gerechtfertigt, als die gleicheSkelettbildung der Hesiodischen 'jivdooxxuoln auf dem Schilde desHerakles (vs. 155) durch Le Lorrain, der ohne Zweifel auchhierin der ausdrücklichen Vorschrift des Grafen Caylus folgte. S.Hisl. de Vacademie des inscriptions, t. 27, pl. II.
10) 2 ti)v y.afah-j^t/j^oko^avQov ToV Xuoov ft\ dot^nn.
EoonÖAo. fito. ß'. (Ed. Yen. 1805. p.OL
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