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hinzuweisen. Fiorillo erwähnt ausserdem noch auf dieAutorität eines gewissen Erasm. Rothaler einen Todten-tanz in der Andreaskirche zu Braunschweig, von dem eraber weiter nichts zu sagen weiss, einen andern nachLanders Reisen durch Deutschland im Dominikaner-Kloster zu Landshut und nach Letzner's Dassel'scherChronik einen dritten im Barfüsser - Kloster zu Gan-dersheim 79 .
Denselben moralischen Zweck, wie diese grössernGemälde und Skulpturen, verfolgten in weitern Kreisenseil der Erfindung der Formschneide- und Buchdrucker-kunst jene zahlreichen und mannichfach variirten, in Holzgeschnittenen Todtentänze, die stets von einemerbaulichen Text in Versen und in Prosa begleitet sind,und unter weichender alte niederdeutsche Dotendantzin verschiedenen Ausgaben (seit 1459) 80 , vor Allem aberdie noch weit zahlreichern Editionen der französischenBanse Macabre (seit 1485) und die vielen französi-schen und lateinischen Gebetbücher unter dem Titel i/ eures(Horae) in der ascetischen Literatur des 15ten, lötenund 17ten Jahrhunderts einen so bedeutenden Platz ein-nehmen. Der beachtenswerlheste und ausführlichste un-ter den deutschen ist ein, 1496 in Lübeck gedruckterDotendantz in plattdeutschen Versen, den auch Rosen-