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j ten , denn gerade, dass sie noch gemacht werden, verräth ein bö-i ses Gewissen."
Wir erkennen hiernach in der Idee des Todten-tanzes eine Manifestation jener kalten und schneiden-den , und doch zugleich so derben und volkstümlichenihrem innersten Wesen nach ausschliesslich im Mittel-alter wurzelnden Satire, der nämlichen, die spätereinem Sebastian Brant sein Narrenschiff, dem ThomasMurner die Gäuchmatt und die Schelmenzunft und nochJohann Fischart, dem Jean Paul des sechzehnten Jahr-hunderts, seine bunten skoptischen Capriccios diktirte, je-ner Satire, welche mit bewusstem didaktischen Zweck,der warmen und übersehwänglichen Romantik desMittelalters als notwendiger praktischer Gegensatzdienend, grade insofern durch das Dasein derselbenbedingt war, und deren daher die harmonisch in sichvollendete und abgeschlossene Poesie und Kunst des Al-te rth ums eben sowohl wie des romantischen Elementsentbehrte.