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mein untergelegte moralische Zweck mag freilich Jüngern !und rein christlichen Ursprungs sein, wiewohl man sichin Erwägung des kaustisch scherzhaften Charakters dermeisten Todtentänze kaum enthalten kann, das Wort Dause
Macabre fast buchstäblich durch jüLft
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biri), Kirchhofs-Kurzweil, zu erklären. Der DämonAzrael, auch eine Verkörperung des Todes, spieltwenigstens in einigen morgenländischen Märchen eine be-deutende, und zwar nicht selten neckische Rolle 50 .
Die nächste Veranlassung zu den bildlichen Dar-stellungen des Todtentanzes, so wie zu den in derselbenfrommen Absicht unternommenen geistlichen Aufzü-gen und Maskeraden, die Charpentier auch als DanseMacabre oder Machabaeorum chorea bezeichnet 51 , waren,wie ziemlich einstimmig angegeben wird, verschiedneSeuchen, die (gleichfalls ein Geschenk des Orients!) imVerlauf des 14ten und des 15ten Jahrhunderts Europaverheerten, und zwar nach Peignot's Vermulhung be-sonders eine Epidemie, die im J. 1373 ihren Anfang nahm,und die mit krankhaften, Veitstanz-artigen Bewegungenverbunden war 52 . Dass auch Petrarca's etwas früher er-schienener Trionfo della Morte (beiläufig eben nicht seinbestes Gedicht in 120 schwülstigen Terzinen) schon da-