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einem auf der Poppelflote dazu blasenden , Silen-arligenAlten eingeschnitten ist, kann so wenig, wie bei den imJ. 1809 vom Kanonikus Jorio bei Kam ä in einer altenGrabhöhle aufgefundenen Reliefs, deren eins drei Gerippein mehr oder weniger tanzender Stellung zeigt 35 , voneiner Allegorie des Todes, mithin von einem Todlentanzeim Sinne des Mittelalters die Rede sein. Die drei Figu-ren des kumäischen Basreliefs zumal, keine eigentlicheSkelette, sondern mumienartig eingetrocknete Gestalten,wie der Tod im Baseler Todtentanz, sind offenbar nichtsanders, als jene unheimlichen, unter dem Namen Larvaeoder Lemures bekannten, ausschliesslich römischenGespenster, die auch Goethe am Schluss des Faust eineRolle spielen lässt 3G , und Jorio hat keinen Grund zuder Annahme 37 , dass Lessing, wenn er diese Reliefsgekannt hätte, seine Meinung über die Bedeutung desSkeletts bei den Alten geändert haben würde. Eben sowenig beweist seine Berufung auf die nackten Schädel)die der Freigeist Lukianos den Hadesbewohnern beilegt 3S .gegen Herder's Behauptung, dass Bilder der Lemurennie auf einem griechischen Grabe standen 39 . AuchGoethe hält das kumäische Grab ungeachtet der daringefundenen griechischen Wortfragmente aus guten Grün-den für ein römisches 40 . Er erklärt die drei Reliefs für