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ben, sicher nicht an das ihm von Otto Vaenius dem Ge-schmack seiner Zeit gemäss untergeschobene Skelettdachte 9 . Als schwarzurnhülltcr geflügelter Dämon undüberhaupt in ziemlich unveränderter Gestalt, obschon inder Benennung Charos mit dem alten Charon, demFergen der Unterwelt verschmolzen, lebte der Tod auchfort in der Phantasie der Griechen, nachdem seinereignen Macht das heitere blühende Leben im alten Hel-las längst verfallen Mar. Schwarz und mit der Sichelerscheint er in dem kretischen Rittergedichte Rhotökritosals Helmzier des wilden Karamaniten Spithöliontas 10 ;ähnlich in vielen Volksliedern, zu Ross unter Anderm undmit den Seelen der Abgeschiedenen durch die Lüfte brau-send in dem schönen Gedicht Charos und die See-len, dessen Idee auf Goethe's Veranlassung (aussermehren andern Künstlern) Leybold in einem zwar schö-nen, doch unsres Bedünkens mehr den Anforderungender Kunst in ihrer idealen Abstraktion, als dem eigen-thümlichen Geiste der neugriechischen Dichtung, zumaldem dämonischen Charakter des Charos entsprechendenBilde darstellte 31 . In einem andern neugriechischen Ge-dichte kommt Charos aus der Unterwelt, wie eine schwarzeSchwalbe; in einem dritten ringt er auf einer Marmor-tenne in einem an Genesis 32, 24 ff. erinnernden Kampfe