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Die heilige Regel für ein vollkommenes Leben : eine Cisterzienserarbeit des XIII. Jahrhunderts ; aus der Handschrift Additional 9048 des British Museum
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(48.) Sente Bernart, der appet van Clerivaz, ginc in der novicien huz, dazü von ime getroft wurden; do waz ir me danne hundert. Do er in vil gutezgelaget hette und fi gar wol getrottet hette, do fprach er dife wort: 'Selik fietir liben brudere, ob ir ftete blibet in deme heiligen ordene den ir gelobet hant6 und den ir haldet, wan ez ift der keif er liehe wek und der heilige wek und dergar fichere wek der unz vir unteren herren leitet und zu der ewigen vrowedebringet. Ich lag uch werliche bi unferme herren daz ich dicke und manik-werbe gefehen habe, nicht flafende noch in droume, funder wachende undbetende, der muniche und der converfe und ouch der novicien feie, do fi von

10 dirre jamerkeit fcheiden; e di corpere irkaldeten, fo waren ir feie enpfangenzu der ewigen vroude. haben dir diz gerne gehört, fo höret vroliche daz uchvil baz troften fol. Ich horte einez mit den convente meffe, do gebraft zu dermeffe wazferz und müfte der prifter langer biten dan ez gewonheit were. Doir fchein mir in den köre ein heiliger münich, der nuwelichez waz ver fcheiden.

15 er ftunt und fag mich vafte........

1. Herberti De Miraculis libri III: Hb. II cap. XI (Migne t. 185 c. 1322 D).

1. die Kapitale am l. Rande vorgeschrieben, aber als d. 3. fiet] C tilgt e durch einen

Punkt, setzt aber einen wagerechten Strich darüber, also fint. 11. haben dir] vgl. hilder 42,5;C setzt über n ein t. 12. den] de, ebenso Z. 14. 14. nuwelichez] z aus r korr.