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lobe und mit fange und mit grozer wirdekeite; wan fi durch di reinekeit dimarter wolde liden, fo wart li in iren blude gedouft und geziret mit dermegede Ion und ift och in himelriche mit den marteleren gecronet imerewiclichen.
Unfer herre fprichet: 'allez daz du ie beginge luntlicher dinge an ge- 5denken, an Worten und mit werken, daz fol ich dir allez wure legen, fo dinfeie van deme libe Icheidet, und fol danne fprechen: "dife unreine gedenkehaft du gehabet mit allen dinen willen und dife unkufche wort haft 145«] dugefprochen und dife funtliche werc haft du alle begangen. Ich fol nicht vergezfen dez minneften gedankez den du ie zu bofheite gedechte, noch dez 10minneften wortez daz du ie gefpreche, und umb alle dine unreine werc fo folich dir rechten Ion geben und fol danne fprechen: diz haft du allez begangen.Ich fweic und waz geduldic, nu ift ez vor mi kumen, und woldeftu dinenwillen haben, nu fol ich ftercliche rechen mich." Her uf fprichet SenteBernart: 'awei und owei, wi groz und wi fwere und wi gar ungefüge unz 15danne dünken fol fo unfer herre alli dife dinc unz wure fol legen, di unz nuvil leichte und vil deine und gar fuze dünken.' Durch dife dinc wan unferezherren oren zu allen ziten an unferem munde fteint und fin ougen an unferherze fehent, fo fule wir unz reinigen an willen, an Worten und an werken.Unfer herre fprichet: 'felic fint alle di reinez herzen fint, wan fi fulen Got 20ewencliche gefehen in finer gotlichen fchonheite'.
Di engele in dem übenden köre heizent dugentfam engele, wan unferherre di dugende und di zeichen di er dut hi uf ertriche, di wirbet er mit denfelben engelen. Si reifent unz zu dugenden und zu der gedult, fwa fi kunnen.alle di dugentfam fint und durch Got ver dragen mü gen, di er horret Got 25zu allen ziten und gehörent zu den duigentfam engelen.
(45.) Ez waz zu Clerivaz ein leiebruder gar gutez lebenez, demutic undmildez herzen, alle fine brudere waren dez fine gezuge daz fi in ni zornicgefallen, noch enwart ni un geduldic, fwaz er ie gefag eder gehorte, daz widerin were. Er hatte eine heilige gewonheit: fwelich munich eder bruder in be- 30rif, er were fchuldic eder nicht, fo fprach er ime zu lone zu dem minneftenein Pater nofter. Dife heiligen wonheit haldet noch menich munich und ochbruder biz an difen hutigen dac. Einez dagez muft er durch einen wald gein,da wart er wan den morderen nacket uz gezogen und beheilt nichtez nicht anime [46*] dan alleine di minne. Di het er nicht in den uzerften fac dorliche 35
20. Matih. 5, 8. 27. S. Bernhardi Vita prima lib. VII: Fragmenta ex Herberto (Mignei. 185 c. 450 D).
2. ire. 7. fol] ursprünglich fold, doch d ausgekratzt. 13. mi] C ändert in mich.
15. ungefüge] u C. 28. ni] n! G. 35. uzerften] hinter z ein Buchstabe, den 0 verschmierthat, um dann ein « darüberzusetzen; also: uzer erften.