102Bekleidung.Die Prinzen Rosenkreuzer tragen über ihr städtischesKleid, das schwarz seyn muß, ein weiß leinenes Meßge-wand, mit schwarzem Besaz, vorn und hinten ist auf dem-selben ein rothstoffenes, lateinisches Kreuz.Ein Schurz von weißem Atlas, schwarz gefuttert undroth besetzt. Auf dem Unterfutter ist ein rothes Kreuz;vornher ist eine Fläche des Schmuckes gemalt oder gestickt.Ein Ordensband auf einer Seite roth, auf der andernschwarz, wird in geschlungenem Kreuz getragen; am Endedesselben hängt der Schmuck, ein Zirkel mit einer Krone,auf einem Quadranten gestellt; auf einer Seite ist ein Pe-likan, auf der andern ein Adler; zwischen diesen beidenSinnbildern erhebt sich ein Kreuz, an welchem eine Rosesich befindet. (S. Tafel XV, Fig. 1 u. 2.)Im ersten Zeitabschnitt der Aufnahme ist der Schmuckverhüllt; das Ordensband und der Schurz sind auf dieSeite, welche schwarz ist, gekehrt.Paßwort.Emmanuel (hebr. Gimmanu=el, Gottmit uns Matth. I, 23). Man antwortet darauf: Paxvobis, oder Friede sei mit Euch.Heiliges Wort.J. N. R. J. Dieß Wort wird aber niemals ausge-sprochen, sondern man nennt jeden dieser vier Buchstaben,einen nach dem andern, einzeln in der Ordnung wie siestehen.Beifallsruf.Hoschea oder Hoschee (hebr. מה Hoscheag,Retter, Helfer).Diese Losung darf man aber nicht mit dem Huzza-oder Huzzai-Rufen verwechseln; denn beide Worte sinddurchaus verschieden.
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Maurerisches Handbuch oder Darstellung aller in Frankreich üblichen Gebräuche der Maurerei worin die Ableitung u. Erklärung aller mysteriösen Worte u. Namen von allen Graden ... enth. sind ... : aus d. Franz. ; mit 32 Kupfertaf.
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