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Wanderung zur Neandershöhle : eine topographische Skizze der Gegend von Erkrath an der Düssel
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das Wasser nur noch bis in die Mitte des Thalsund endlich verschaffte die Dussel sich einenungehinderten Durchgang zwischen den beidenFelsenwänden hindurch bis in das erweiterte, vomThongebirg gebildete Thal.

Wir sind nun bis in das Bett des vormaligenSees gelangt, mein Freund; indem wir abervon dem mühsamen Ersteigen des befestigtenBerges hier ausruhen wollen, muss ich Dich, vordem Eintritt in die erste Grotte, noch auf einigeNaturmerkwürdigheiten und Schönheiten aufmerk-sam machen. Das Gestein ist für den Botanikersehr interessant. . Die heissen Sonnenstrahlen ander südlichen und der ewige Schalten an derNordseite der Felsen bringen hier eine so grosseVerschiedenheit im topographischen Klima her-vor, dass mit Begünstigung der verschiedenenErdarten, womit die Felsenabstufungen bedecktsind, die Wolfsmilch und der Schierling nebendem Thymian, dem Veilchen und dem Waldmei-ster üppig wachsen. Die trockene Erika wächstoben, die Brunnenkresse unten am Bach, die kräftig-ste Eiche im Spalt und die unbedeutendsten kryp-togamischen Pflänzchen auf den schroffen Wandender Felsen. Seltene Pflanzenspezies, die sonst nurzerstreut in weiten Gegenden vorkommen, wach-