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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
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423nem Centrum bei Reggio. Jetzt aber hatten die Oesterreichenihre Streitkräfte vereinigt und Verstärkungen an sich gezogenso daß sie nicht mehr rückwärts, sondern vorwärts gingenMurat sah sich in seinen Hoffnungen auf die ErhebungItaliens getäuscht. Die Italiener hätten sich ihm wolangeschlossen, wenn er bedeutende Erfolge erkämpfte, soaber trauten sie weder seiner Person, noch seiner Sache undwarteten ab; und da die Oesterreicher ihrerseits auch nichtunterließen, den Aufforderungen Murat's durch ander-im entgegengesetzten Sinne entgegenzuarbeiten, so erhob sichkein Mann für diesen. Murat, dadurch betroffen, hieltden Oesterreichern schlecht Stand und zog sich auf derStraße von Ancona zurück. Die Oesterreicher theilten jetztihr Heer, das etwa 32,000 Mann stark war, in zweiAbtheilungen. Mit der einen sollte General=LieutenantNeipperg dem Feinde auf dem Fuße folgen, mit der andernsollte General Bianchi durch Toscana in den Kirchenstaateindringen, über die Appeninen gehen und entweder den Neg-politanern den Rückzug abschneiden oder ihnen in die Seitekommen.Die erste Abtheilung der Oesterreicher drängte nun denFeind unter häufigen Gefechten immer längs des adriatischenMeeres zurück, während die andere Abtheilung, dem Planegemäß, die Appeninen überschritt. Erst gegen Ende des Aprilbekam Murat von den Bewegungen dieser zweiten AbtheilungKunde und wandte sich nun gegen diese. Dies führte dieSchlacht bei Tolentino herbei. Dies Städtchen liegt imKirchenstaate an dem Fluß Chiente. Die Oesterreicher unterBianchi hatten es von Nordwesten kommend erreicht undbesetzt, und standen den Neapolitanern in der Seite und imRücken. Murat mußte sie jedenfalls aus dieser Stellung

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