426keins übrig, als Neapel, wo Murat, Napoleons Schwager,herrschte. Wir hatten gesehen, daß dieser, der den Feldzugvon 1812 und 1813 als französischer Heerführer mitgemachthatte, nach der Schlacht bei Leipzig Napoleon verließ, „Aforbrengnach Neapel zurückkehrte und mit Oesterreich Unterhandlungen zum Linge veranknüpfte, welche dahin führten, daß dieser Staat ihm den im er thunBesitz seiner Krone gewährleistete. Wir hatten ferner gesehen, im Sache.daß Murat selbst mit den Oesterreichern in Italien gegendie Franzosen kämpfte, obwol seine ganze Kriegführung sehrlau war. Nach dem Frieden von Paris behielt Murat seinLand und seine Gesandten waren selbst in Wien bei demCongreß gegenwärtig. Allein außer Oesterreich hatte noch kein### undanderer Staat ihn bestimmt anerkannt und die nach Sicilien zuvertriebene, alte neapolitanische Königs=Familie forderte die zu Em-Krone Neapels zurück. Sie ward in diesen Forderungen durchihre Stamm=Verwandten, die französischen Bourbons unter-stützt. Murat's Stellung mußte daher eine sehr unsichereerscheinen. Doch möchte er dieselbe wol erhalten haben, wo haftigewenn er treu und aufrichtig mit Oesterreich gehalten hätte.Allein da Napoleon nach Frankreich zurückkehrte, da der-xh Einichselbe wie im Triumphzuge nach Paris kam, da die ganze alte1 xxxnign iHerrlichkeit der Kaiserherrschaft wieder hergestellt schien, glaubteling ohne re.Murat eine andere Partei ergreifen zu müssen. Vona### Niz. niFrankreich aus ward er aufgefordert, Napoleons Parteizu nehmen, die glänzendsten Versprechungen und Vorspiege-# Oestmeichalungen wurden ihm gemacht, die Erinnerungen alten Sieges-und freieruhmes, naher Verwandtschaft wurden in ihm aufgeregt, dieUnsicherheit seiner Stellung zu den Verbündeten ward ihmndargethan, — kurz Murat beschloß mit Napoleon zuin zumhalten. Er hoffte, daß auf seinen Aufruf ganz Italien die1 Jänne fin.Waffen ergreifen würde, um sich zu einem Reiche unter ihme
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