Druckschrift 
1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
396
Einzelbild herunterladen
 

596die sich hier vornehmlich in der schonungslosen Vertreibung derärmern Einwohner zeigte, welche nicht im Stande waren, sichauf lange Zeit mit Lebensmitteln zu versehen. Die Ereignissein Paris entschieden auch hier. Am 10. Mai wurde Weselden Verbündeten übergeben.Erfurt war gleichfalls dem französischen Reiche unmit-telbar einverleibt worden. Die Stadt, die schon unter derfranzösischen Herrschaft ausgesogen war, die während des Krieges1813 durch Durchmärsche, Lieferungen und Leistungen allerArt ungemein gelitten hatte, sollte auch noch die Drangsaleeiner harten Belagerung erfahren. Nachdem sich die Fluth desflüchtigen französischen Heeres, nach der Schlacht bei Leipzigdurch Erfurt gewälzt hatte, rückten die Verbündeten heranund schlossen die Stadt ein. Nach den gewöhnlichen erstenEinleitungen einer Belagerung beschossen die Preußen dieStadt am 6. November auf das heftigste. Dadurch entstandeine Feuersbrunst, die große Verheerungen anrichtete. Eskam zu einem Waffenstillstande, doch noch zu keiner Uebergabe.Nach Ablauf desselben betrieben die Preußen die Belagerungs-arbeiten mit dem größten Eifer, so daß der französischeCommandant sah, es würde Ernst werden. Da er keine starkeMannschaft hatte, entschloß er sich, die Stadt zu übergebenund nur die beiden Citadellen der Festung noch zu verthei-digen. Dies geschah am 6. Januar, wo die Preußen Erfurtbesetzten. Auf die Citadellen erfolgte kein weiterer Angriffman beobachtete sich gegenseitig. Nach den Ereignissen in Pariswurden endlich auch die Citadellen vom Feinde geräumt *Was die Geschichte der Belagerung im Innern betrifft, so wares auch hier das alte Lied. Der feindliche Commandant hat*) Am 16. Mai.

7eErstereKinde daam sieMagdebzugerten Fezum St.14einmal1 fl.In Fumeiner ununterbr.Venaten desnich, dim würde.1 jnen d