375Der rechte Flügel desselben *) wandte sich nach Besançonund Auxonne, um diese beiden starken und gut besetztenFestungen zu belagern. Dann besetzte er die Stadt Dijon.Dieses Vordringen geschah bis zur Hälfte des Januars.Der linke Flügel **) wandte sich nach Genf, welche Stadtvon der französischen Besatzung geräumt wurde, so daß dieOesterreicher ohne Mühe von derselben Besitz nahmen. Vonhier aus drangen einzelne Abtheilungen nach Savoyen vor unddrängten die Franzosen überall zurück. Eben so breiteten sichdie Oesterreicher rechtshin in Frankreich aus, einzelne Orte mitGewalt nehmend, andere ohne Widerstand besetzend.Nachdem seine Stellung so etwas an Festigkeit gewonnenhatte, wandte sich Bubna selbst nach Lyon, vor welcherStadt er in der Mitte Januars erschien. In Lyon waren fastkeine Truppen, man rechnete auf keinen Widerstand. Dochgelang es dem französischen Befehlshaber, das Volk in Aufregungzu bringen. Die Aufforderung zur Uebergabe der Stadt wardverworfen, die Vortruppen der Oesterreicher selbst wurden etwaszurückgedrängt und alles deutete darauf hin, daß man auf eineentschloßne Vertheidigung stoßen würde.Da nun die Aufforderungen Napoleons zum Aufstandedes Volkes gerade im Süden Frankreichs am meisten Gehörfanden, da schon in mehreren Städten***) das Volk die Waffenergriffen und sich mit Erfolg vertheidigt hatte, so wagte esBubna nicht, mit nur 12,000 Mann Lyon anzugreifen und zogsich etwas zurück, indem er sich rechtshin über Lons le Saunier mitdem rechten Flügel des Südheeres in Verbindung setzte und sich*) Unter Lichtenstein.**) Unter Bubna.**) Wie in Chalons an der Saone.
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