505ville zu stürmen vergeblich und ward blutig abgewiesen. Dochwurden endlich die Dörfer Pantin und Romainville behauptetund ebenso alle französischen Angriffe abgeschlagen.Der Kampf hatte auf diesen Puncten schon mehrereStunden gewüthet, als gegen 11 Uhr der linke Flügel ander Marne erschien. Der Kronprinz formirte zwei Colonnen,ließ das Schloß Vincennes umstellen, dessen Eroberung unnöthigwar und doch viel Opfer gekostet hätte, und ließ die DörferSt. Maur und Charenton, wo die Brücken über die Marnesind, angreifen. Das Dorf St. Maur ward zuerst genommenund die Franzosen nach Charenton zurückgeworfen. Hiervertheidigten sie sich mit dem Muthe der Verzweiflung, mußtenaber unterliegen und wurden über die Brücke zurückgeworfen,die sie vergebens zu sprengen versuchten. Jetzt wurden im Cen-trum die Angriffe erneuert und mit entschiedener Kraft bis zumGelingen fortgesetzt. Vergebens war die französische Tapferkeit,vergebens waren die rühmlichen Anstrengungen Marmont's,der seine Truppen immer auf's Neue formirte, sobald sie durch-brochen waren. Die Verbündeten gaben ihnen an Muth undLapferkeit nichts nach und hatten die Franzosen den Vortheilder Stellung für sich, hatten diese den der Mehrzahl. DasEnde des blutigen Kampfes um die genannten Dörfer und diehöhe von Belleville war das Zurückwerfen der Franzosen andie Barrière von Paris. Hier hatte der Kampf ein Ende undUnterhandlungen wurden angeknüpft.Während des Kampfes auf dem rechten Flügel der Fran-zosen, war auch das schlesische Heer auf dem Platze erschienen.Der Kampf dieses Heers zerfällt in zwei einzelne Theile, inden Kampf um den Montmartre und den Angriff auf dieStellung der Franzosen bei den Dörfern la Villette und laChapelle. Letzteren kämpften die Corps von York und Kleist
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