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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
329
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sich der Vortheil zuletzt auf seine Seite und er behauptete sickin Mery.Während dessen war Napoleon auf Troyes vorgedrungen.Die Verbündeten waren noch im Besitz der Stadt. Die Franzosenmachten mehrere Angriffe auf Troyes, wurden aber zurückge-schlagen. Darauf räumten die Verbündeten in der Nachtfreiwillig die Stadt und setzten ihren Rückzug fort.So war man nach fünf Wochen auf dem alten Flecke.Nach vielen Gefechten, Opfern und Verlusten war eigentlicknichts erreicht. Die Schuld davon lag eben so viel an demschlechten Zusammenwirken der verbündeten Heere, als an derThätigkeit und Kühnheit Napoleons, der mit unglaublichenAnstrengungen bald hier bald da war, und jede Blöße, die ihmdie Gegner gaben, zu benutzen wußte.Während des ganzen Feldzuges hatten die Friedens=Unter-handlungen fortgedauert *), ohne daß man zu einer Vereinigunggekommen wäre. Jetzt forderte Schwarzenberg einen Waffen-stillstand. Allein auch über die Bedingungen eines solchen konnteman nicht einig werden.Da nun mittlerweile im Süden Frankreichs die Franzosengleichfalls einige Vortheile über die Verbündeten erfochten hatten(siehe unten Kap. 27), so glaubte sich Schwarzenberggenöthigt, dorthin Verstärkungen zu senden, und mit dem soum 40,000 Mann geschwächten Hauptheere einen weitern Rück-zug antreten zu müssen.Der Rückzug war aber niemals nach Blüchers Sinn.Er erklärte sich entschieden dagegen und war entschlossen, mitdem schlesischen Heere allein wieder an die Marne und aufParis vorzugehen. Dies war um so leichter auszuführen, als*) Sie wurden zu Chatillon geführt.