317Napoleon den Marschall Mortier *), mit welchem er sichvereinigte. Die große Armee rückte ihm nach, doch so langsamdaß von einer eigentlichen Verfolgung nicht die Rede war.Napoleon verließ auch Troyes und zog sich nach Nogent,immer auf der Straße nach Paris. Die große Armee folgtelangsam und vorsichtig, und schien eher ein Gefecht zu ver-meiden, als durch ein solches eine Entscheidung zu suchen.Anders Blücher. Während er es dem Hauptheere überließ, den von ihm geschlagnen Feind zu verfolgen, und aufder Straße an der Seine vorzurücken, wandte er sich nördlichan die Marne, um auf der Straße, welche meist längs diesesFlusses nach Paris läuft, dorthin vorzugehen. Dabei lagenihm noch Vitry und Chalons im Wege, welche Orte im Besitzdes Feindes waren.Das schlesische Herr, das bisher nur aus Sackens Corpsbestanden hatte, mußte sich natürlich zu einem Marsche, derParis zum Ziele hatte, verstärken. Zu dem Ende hatte Yorkvor den Festungen an der Saar nur leichte Beobachtungscorpszurückgelassen und war dem Heere nach Frankreich nachgerückt,so daß er zur Zeit der Schlacht bei Brienne, bei St. Dizierstand. Von Langerons Corps war gleichfalls eine Division **)im Anmarsch und ebenso das Corps Kleist's. Diese allezusammengenommen wäre die schlesische Armee 55,000 Mannstark gewesen. Allein es trat hier der schlimme Umstand ein,daß die letztgenannten Truppen noch nicht da waren. Aufihre Ankunft zu warten, wäre Zeitverlust gewesen. Blücherbeschloß daher in demselben Verhältniß vorzurücken, als diese*) Derselbe, der am 24. Januar das Gefecht bei Colombé lesdeux églises gehabt hatte.**) Unter Kapzewitsch
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