516tembergern, links, in Verbindung und ihre beiderseitigenAngriffe unterstützen einander. Die Franzosen werden nachMorvillers zurückgeworfen, dort festgehalten und die Baiernrichten ihre Angriffe jetzt zunächst auf das Dorf Chaumenil,welches den linken Flügel der Schlachtordnung Napoleonsmit Marmont verbindet. Das Dorf wird genommen unddie heftigsten Anstrengungen Napoleons sowol, als Mar-mont's sind nicht im Stande, die Baiern wieder zu ver-treiben. Während dessen ist auf den übrigen Puncten derKampf so vorgerückt, wie vorhin erzählt.Die Schlacht ist für Napoleon verloren. Alle seineStützpuncte sind erobert und der Rückzug ist unvermeidlichDer Verlust der Franzosen belief sich auf 5000 Mann Todteund Verwundete, 2000 bis 3000 Gefangnen und 60 KanonenDie Verbündeten verloren 6000 Mann an Todten und Verwun-deten, doch nur 250 Gefangne.So war die erste Schlacht auf feindlichem Boden gewon-nen, Blücher hatte einen neuen Zweig in seinen Lorbeerkran,geflochten, und wie dies den Muth der Verbündeten belebteund hob, so schlug es den des französischen Volkes nieder.Diese Niederlage war nicht zu leugnen, war nicht auVerrätherei und unvorhergesehene Naturereignisse zu schieben, wieNapoleon es bei seinen frühern Verlusten gethan hatte.Sein Thron erlitt einen empfindlichen Stoß.§. 3.Napoleon zog sich bei Lesmont über die Aube zurückund ging bis Troyes an der Seine. Blücher ließ ihn ver-folgen und es kam zu einigen Gefechten mit der Nachhut, dienicht von wesentlicher Bedeutung waren. In Troyes fand
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