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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
301
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501herrsche und dies nur konnte ihn hoffen lassen, von derFortsetzung des Krieges noch Gewinn zu ziehen. Die Unterhandlungen führten also zu keinem Ziele. Sie wurden zwarwieder aufgenommen und bis in den März 1814 fortgesetztallein mittlerweile eröffneten doch die Verbündeten denFeldzugDie letzten Monate des Jahres 1813 waren auf die Ver-ständigung der deutschen Fürsten untereinander, auf vorläufigesOrdnen der Verhältnisse und auf die eifrigsten Rüstungenverwendet worden. Sämmtliche deutsche Staaten nahmenjetzt Theil am Kriege gegen Frankreich und sandten ihreTruppen zu den verbündeten Heeren.Die Verbündeten stellten zu Anfang des Jahres 1814eine Macht von mehr als 800,000 Mann auf. Doch war esnatürlich, daß diese ungeheure Zahl nicht nach Frankreich gingdenn in ihr sind mitbegriffen: die Belagerungstruppen dernoch von den Franzosen besetzten deutschen Festungen, dieRückhaltstruppen, die, noch in der Bildung begriffen, erstspäter ausrückten, die österreichische Armee in Italien, dieSchweden und Dänen, die erst nach abgemachter Sache erschie-nen. Indessen blieb doch immer die Uebermacht unddamit die Aussicht auf Sieg, auf Seiten der VerbündetenDie alte Eintheilung in böhmisches oder Hauptheer, schle-sisches und Nordheer ward sammt den Oberfeldherren derselbenbeibehalten. Die Truppen der kleinen deutschen Staatenwurden in acht Corps getheilt, und jenen Heeren einverleibt.Diese waren im Wesentlichen folgende.Das erste und siebente Corps waren die Baiern unterWrede und die Würtemberger unter ihrem Kronprinzen.Beide nahmen tüchtigen Antheil an dem Angriffskriege, inVerbindung zunächst mit dem böhmischen Heere. Zu diesem