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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
277
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277Siebenzehntes Kapitel.Festungskrieg.§. 1.Als Napoleon über den Rhein zurückgetrieben wurdewar er noch im Besitz der wichtigsten Festungen an der ElbeOder und Weichsel, hatte er in diesen als Besatzungen vertheiltnoch 160,000 Mann guter Truppen und an 3800 Geschütze.Allein der Besitz dieser Festungen war ihm jetzt nutzlos, dieTruppen und das Kriegsmaterial waren so gut als verloren;denn abgeschnitten von Frankreich, ohne mögliche Hoffnung aufEntsatz, war ihr Schicksal gewiß. Doch versuchten die franzö-sischen Commandanten alle sich so lange zu halten, als mög-lich, und dadurch kam grenzenloses Elend über die Bewohnerder Festungen. Das Schicksal derselben in einer Festung wie-derholte sich in allen übrigen. Die Seuchen, welche die Fran-zesen aus Rußland mitgebracht hatten, wütheten unter ihnender Mangel an Lebensmitteln, der nach und nach eintrat unddurch die schlechte Wirthschaft und die fehlerhaften Verpfle-gungs=Anstalten der Franzosen noch vergrößert wurde, ver-mehrte ihre Leiden. Dazu kamen die Bedrückungen der Fran-zosen, die systematisch den Bürgern Alles raubten, was nurirgend von Werth war, und deren Oberanführer unter denmannichfachen Titeln von Brandschatzungen, KriegssteuerCentribution u. s. w. von den Städten ungeheure Summenerpreßten und so Armuth und Elend verbreiteten. Dazu kam