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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
266
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266französischen Truppentheile in Frankfurt ein und zogen sich nachMainz. Napoleon selbst verließ das rechte Rheinufer, daser nie wieder betreten sollte am 2. November. Die Franzosenhielten auf diesem Ufer noch das Fort Castel *), den Brücken-kopf von Mainz, und die Orte Hochheim und Kostheim amMain. Ihnen unmittelbar nach rückte die Armee des FürstenWrede, über welche ein österreichischer General den Ober-befehl übernommen hatte. Da indessen jetzt auch das böh-mische Heer eintraf, so wich diese Armee links aus und gingnach DarmstadtDas böhmische Heer war von Erfurt aus dem Rückzugeder Franzosen in drei Colonnen gefolgt.Die erste folgte dem Feinde unmittelbar über Fulda undHanau. Die zweite war jener zur Linken über MeiningerSchweinfurt, Aschaffenburg nach Frankfurt gezogen.Die dritte, der ersten zur Rechten, war über HersfeldAlsfeld und Friedberg, durch Hessen gegangen.In den ersten Tagen des Novembers hatte sich demnachdie böhmische Armee am Main zusammengezogen. Es galt jetzden Feind noch aus Hochheim zu vertreiben. Diese Stadt, aneiner Höhe am Main gelegen, mit Mauern umgeben, war nochstark besetzt. In drei Colonnen griffen die Oesterreicher denOrt an und erstürmten denselben, worauf die Franzosen sichnach Castel mit einem Verluste von 1000 Gefangnen und vieKanonen zurückzogen **)Hier endigten vor der Hand die Kämpfe unmittelbargegen Napoleon, und die Verbündeten bezogen längs desRheines Cantonirungsquartiere, theils weil Unterhandlungen*) Gewöhnlich Cassel genannt.**) Am 9. November.