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247Der Rückzug der Franzosen ging, wie schon öfter erwähntdurch Leipzig auf dem einzigen schmalen Wege von dem äußer-sten Ranstädter Thore bis nach Lindenau. — Von da aushören alle Hindernisse auf und die Armee konnte sich wiederausbreiten. Am Anfange dieses Weges liegt das RanstädterThor, und dicht dabei fließt die Elster, über welche eine ein-zige steinerne Brücke führt. Diese Brücke nun ist der erstePunct, durch welchen die ganze Armee sich fädeln muß. Noth-wendig also mußte der Rückzug nur langsam gesche en können,denn eine Armee mit ihrer Artillerie und ihren Bagagewagenbildet eine unendlich lange Linie. Leipzig ist der große Brü-ckenkopf dieser Brücke — es lag also alles daran, die Stadtso lange zu vertheidigen, bis die ganze Armee ungefährdet überdiese Brücke warMit der Vertheidigung Leipzig's waren drei Armeecorps *beauftragt, und sie lösten ihre Aufgabe würdig.Gegen Morgen bemerkten die Verbündeten den Rückzugdes feindlichen Heeres und alsobald setzten sie sich gegen dieStadt in Marsch und zwar in derselben Ordnung, wie sieTags vorher gestanden hatten.Die böhmische Armee rückte von Süden und SüdostenheranDie Nordarmee kam von Osten her.Die schlesische Armee zog das Corps Langerons wiederan sich und griff die Stadt von Norden an.Die Vortruppen der Franzosen wurden bald bis in dieVorstädte Leipzig's zurückgeworfen, nur das Dorf Reudnitz inOsten und das Vorwerk Pfaffendorf in Norden mußten erstförmlich erstürmt werden.*) Macdonald, Reynier und Poniatowsky.