gefecht bedingt. Die Oesterreicher warfen die ihnen gegenüber-stehenden französischen Truppen bis über die Pleiße zurückund richteten nun ihre Angriffe auf die Brücke von KonnewitzVon diesem Dorfe aus bis Markkleeberg standen die Polenunter Poniatowsky, längs der Pleiße, und vertheidigtendiesen Punct mit so ausgezeichneter Tapferkeit, daß alle Anstren-gungen der Oesterreicher, denen sich übrigens kein Raum zumEntwickeln von Massen bot, vergeblich waren. Zwar gelanges ihnen, etwas oberhalb Konnewitz *), eine Brücke zu schla-gen und den Uebergang zu erzwingen. Allein mit Uebermachtdort angegriffen, mußten sie zurück und ein Theil der über-gegangenen Truppen, sammt dem Befehlshaber Meerveldtgerieth in feindliche Gefangenschaft. Zuletzt versuchten sogardie Franzosen daselbst wieder auf das linke Ufer der Pleißeüberzusetzen, wurden aber ebenfalls wieder zurückgeworfenDer Angriff auf dieser Seite war also ohne allen Erfolg undda auf dessen Gelingen der Angriff auf Wachau mit berechnetwar, so hängt der Ausgang der Schlacht bei Wachau mitdem Mißlingen dieses Angriffs zusammen. Zu bemerken istdabei, daß die Oesterreicher mit den größten Schwierigkeitendes Bodens zu kämpfen hatten, wodurch der Erfolg der pol-nischen Tapferkeit unterstützt wurde. Die beiden sich bekäm-pfenden Feldherren hatten ein sehr verschiedenes Schicksal.Meerveldt ward gefangen und Poniatowsky erhielt denfranzösischen Marschallsstab.Das Gefecht bei Konnewitz hängt genau mit der Schlachtvon Wachau zusammen, da Napoleons Aufmerksamkeitfortwährend auf Abwehr des Angriffs von dieser Seite gerich-Bei Lößnig etwa in der Mitte zwischen Konnewitz undMarkkleeberg
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