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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
224
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wieder erobert *). Noch einmal nimmt Napoleon seineMassen zusammen, noch einmal dringt er auf Gossa vor, alleiner wird wieder zurückgeworfen, die Puncte zwischen Gossa unWachau werden wieder erobert und die Schlacht löst sich ineine Kanonade auf.Von einem Siege war bei beiden Theilen keine Rede.Die Franzosen hatten die Angriffe der Verbündeten, diese dieder Franzosen abgeschlagen. Beide Heere befanden sich nachder Schlacht beinahe in derselben Stellung, wie vor derselbenTerrain war von beiden Seiten nicht gewonnen worden.Allein die Schlacht war furchtbar und blutig gewesen. Dieältesten Krieger konnten sich eines so furchtbaren Artillerie-Feuers nicht erinnern. Beide Theile hatten die erbittertste undhartnäckigste Tapferkeit bewiesen und ungeheure Verluste erlittenEinzelne Brigaden hatten die Hälfte, ja zwei Drittel ihrerMannschaft verloren. Die Stärke der Armeen war auf beidenSeiten ganz gleich geweſen.Kaiser Alexander hatte die Garden trotz des Widerspruchsdes Oberfeldherrn, so nahe an das Schlachtfeld (bis Magde-born) herangezogen, daß sie im entscheidenden Augenblickzur Hand waren. Ohne diese Hülfe zur rechten Zeit wardie Schlacht verloren, denn die Schlachtordnung der böh-mischen Armee bei Wachau war viel zu lückenhaft, um eintüchtiges Zusammenwirken zuzulassen. Die Oesterreicher, dievom linken Ufer der Pleiße dem linken Flügel (Kleist beiMarkkleeberg) zu Hülfe kamen, waren eigentlich als Reserv-Meerveldt's aufgestellt und nur die dringende Gefahr derschon halb verlornen Schlacht brachte sie auf das rechte Uferder Pleiße, wo sie auch entscheidend eingriffen und dieschon zusammengeschmolzenen Preußen bei Markkleebergablösten.