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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
223
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22Schlacht, ehe sie den Feind weit genug zurückgeworfen hatteneine andere Wendung nahm.Die erste Colonne hatte fortwährend einen harten Standbei Markkleeberg. Die zweite Colonne hatte Wachau wiederverloren, und Napoleon beschloß nun seinerseits zum Angriffüberzugehen und, nach seiner Art, mit Massen wirkend, dasCentrum der Verbündeten zu durchbrechen und so einen ent-scheidenden Sieg zu erringen.Von Wachau aus erfolgt dieser Angriff. Mit furcht-barem Artilleriefeuer wird er eröffnet, und die Verbündetenwerden aus allen eroberten Stellungen wieder herausgeworfen.Sie ziehn sich hinter das Dorf Güldengossa zurück, das denStützpunct ihres Centrums bildete. Allein auch auf diesesDorf richtet sich fortwährend der wüthende Angriff des Fein-des. Die dritte und vierte Colonne (der rechte Flügel) hatalle seine errungnen Vortheile wieder verloren, und ist inseine alte Stellung zurückgedrängt, wo er sich zwar mit großerTapferkeit, aber nur mit äußerster Mühe behauptet. Die ersteColonne (der linke Flügel), hat auch Markkleeberg schonwieder verloren, das Centrum ist in der äußersten Bedrängniß.Napoleon glaubt schon den Sieg gewonnen zu haben, undläßt in Leipzig die Glocken läuten und ein Te Deum finger allein das war zu früh. Der Kaiser Alexander, dermit dem König von Preußen hinter Güldengossa, selbst inGefahr, sich befand, läßt im rechten Augenblicke die Gardenvorrücken, von jenseits der Pleiße kommen Oesterreicher zuhülfe. Diese unterstützen den linken Flügel, werfen den vor-dringenden Feind zurück und nehmen Markkleeberg wiederim Centrum wird der Angriff des Feindes gleichfalls zurück-geschlagen, und das schon verlorne Geschütz bis auf zwei Stücke