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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
221
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hatten 1000 bis 1200 Mann verloren, und die Franzosennahmen gegen Abend Liebertwolkwitz wieder. Das Resultatdes Kampfes für die Verbündeten war, daß sie sich überzeugthatten, die Franzosen zögen sich in starker Stellung bei Leip-zig zusammen, entschlossen hier das Feld zu halten, währenddiese die Gewißheit bekamen, daß die böhmische Armee vorihnen stehe, ebenfalls entschlossen, hier den lange verzögertenKampf anzunehmen.An demselben Tage kam Napoleon von Düben nachLeipzig, und ihm folgte in ununterbrochnem Zuge seine ganzeArmee, die er von Düben her zurückführte. Der Marschderselben dauerte den 14. und 15. fort, und am 17. kamennoch die letzten, über die Elbe vorgedrungnen Truppen nachLeipzig.Der 16. October war von Schwarzenberg zum Angriffbestimmt. Er hatte dies Blücher wissen und ihn einladenlassen, von Norden her zu dem Angriffe mitzuwirken, wasdieser Unermüdliche natürlich zugesagt hatte. Der 15. vergingauf beiden Seiten mit der nöthigen Anordnung. Napoleonzog die nöthigen Truppen durch Leipzig durch nach der Süd-seite der Stadt, durchritt selbst das Schlachtfeld in allen Rich-tungen und ordnete die Stellungen für den folgenden Tag.Gleicherweise rückten die Verbündeten heran und trafen ihreMaßregeln. Die nächste Sonne sollte ein blutgetränktes Schlacht-feld beleuchten.§. 3.Die Schlacht am 16. bestand aus vier, untereinanderbeinahe unabhängigen Kämpfen, von denen drei die bömischeeinen die schlesische Armee focht. Napoleon stand rings umLeipzig herum und hatte nach allen Himmelsgegenden Truppen