liche Plan ward aufgegeben und beschlossen, in den Ebenenvon Leipzig eine Schlacht anzunehmen. Zu dem Ende wurdenam 14. Morgens veränderte Marschbefehle gegeben, nachwelchen sich die böhmische Armee südlich und südwestlich vonLeipzig zusammenziehen sollte, zugleich wurde dem rechtenFlügel ein Angriff oder eine Recognoscirung gegen die Frauzosen befohlen. Dies führte zu dem Anfang der Kämpfe be-Leipzig, zu dem berühmten Reitergefecht von LiebertwolkwitzDie Franzosen standen von dem Dorfe Markkleeberg, am rech-ten Ufer der Pleiße, bis zu dem Städchen LiebertwolkwitzDen Mittelpunct ihrer Stellung bildete das Dorf Wachauihre Hauptstärke, etwa 8000 Mann Reiterei stand zwischendiesem Dorfe und Liebertwolkwitz, mit dem linken Flügelan letztern Ort gelehnt. Die Verbündeten *) rückten vonund eröffneten den Angriff mit Geschützfeuer. Alsobaldentwickelte sich die französische Reiterei vor Liebertwolkwitz undes begann ein heftiges Reitergefecht. Mit der hartnäckigstenTapferkeit wurde von beiden Seiten gefochten. Der trefflichenReiterei der Verbündeten standen die ausgesuchtesten Reiterregimenter Napoleons, die lange in Spanien gefochten hat-ten, gegenüber. Angriff folgte auf Angriff und die zersprengtenSchwadronen sammelten sich immer wieder hinter den übrigen,zu neuem Vordringen. Anfangs wurden die Verbündetenzurückgedrängt. Allein da es einer österreichischen Truppen-abtheilung gelang, über den linken Flügel der Franzosen zukommen, und Lieberwolkwitz, den Stützpunct ihrer Stellungzu erstürmen, so mußten diese zurück. Das Gefecht warddann abgebrochen, ohne daß eine eigentliche Entscheidung erfolgtwäre, auf die es auch wol nicht abgesehen war. Beide Theile*) Unter Wittgenstein.
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