213Die Stellung und die Märsche der verbündeten Heere warnun folgende.Die böhmische Armee war durch das Erzgebirge von Süderher auf Leipzig vorgedrungen, und stand am 14. südlich undsüdwestlich von der Stadt, so daß ihre Vortruppen derselbenschon auf drei Stunden nahe gerückt waren.Die Armee Benningsens, welche bei dem Abmarschdes böhmischen Heeres im Thale von Töplitz zurückgebliebenwar, hatte sich, nachdem Napoleon Dresden verlassen, dorthinin Marsch gesetzt. Nach mehrfachen Kämpfen mit der franzö-ſiſchen Beſatzung Dresdens *) ließ Benningſen ein Corpsvon 20,000 Mann vor Dresden stehen, und zog sich ebenfallsauf Leipzig, wo er indessen erst am 17. eintraf, um ander Hauptschlacht, im Verein mit der böhmischen Armee, Theilzu nehmen.Das schlesische Heer war von Düben, wie wir gesehenhaben, dem vordringenden Napoleon nach Westen über dieSaale ausgewichen und stand in der Gegend von Halle, nord-westlich von Leipzig.Die Nordarmee, die ebenfalls vor Napoleon hinter dieSaale ausgewichen war, hatte diesen Fluß in Folge derBewegungen der Franzosen über die Elbe wieder überschrittenund stand zwischen der Saale und Mulde, in der Gegend vonKöthen und Zörbig. Die Streiscorps der Verbündeten **)hatten sich der böhmischen Armee angeschlossen.Die Stellungen und Märsche der Franzosen waren fol-gende. Der vordringenden böhmischen Armee gegenüber hatteMurat mit drei Armeecorps gestanden. Er war vor dieser*) 30,000 Mann unter St. Cyr.**) Thielemann, Obrist Mensdorf, Fürst Lichtenstein.
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