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217unmittelbar bei der Stadt in die Pleiße. Er fließt etwa vonOsten nach Westen und begränzt die Stadt auf der Nordseite.Eine einzige Brücke führt über ihn nach Leipzig — in dashallische Thor. Von Süden herab, ziemlich in einer Richtungfließen die Pleiße und die Elster, Flüsse, die zwar nicht breitaber meistentheils sehr tief sind, und da sie hohe Ufer habenkeine Furten darbieten, demnach für die Bewegungen der Heereentschiedene Hindernisse darbieten. Sie fließen an der West-seite der Stadt vorüber, und sowol ein Arm der Pleiße, alsein Arm der Elster fließen unmittelbar durch die VorstädteLeipzig's, sich dann vereinigend. Die Pleiße mündet in meh-reren Armen in die Elster. Diese theilt sich ebenfalls inmehrere Arme, und mündet zuletzt in die Saale. Leipzig istsonach von Norden und Westen von Wasser umgeben, dasTerrain westlich von der Stadt bis zur Saale hin ist Wiese undWald, von allen den verschiedenen Armen der genannten Flüssedurchschnitten. Durch dieses Terrain führte die Rückzugslinieder Franzosen nach der Saale. In Süden und Osten ist dieStadt von fruchtbarem Ackerland umgeben, das gegen Südensanft aufsteigt. Eine große Menge Dörfer liegen in der nächstenUmgebung Leipzig's und bieten sonach immer Stützpunctefür die Heere.Aus dieser Darstellung des Schlachtfeldes folgt, daßLeipzig eine sehr feste Stellung für ein großes Heer darbietet.Von Westen, Südwesten und Nordwesten ist der Stadt nichtbeizukommen, denn das vielfach durchschnittne Terrain hindertdie Entwicklung von Artillerie und Cavallerie, so daß einegeringe Macht hinreicht, die Stadt auf dieser Seite zu schützen.Also nur von Süden und Osten ist ein Angriff mit Erfolgthunlich, wobei aber die vielen Dörfer für die Vertheidigungdes Schlachtfeldes feste Puncte gewähren.