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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
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207
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207Ueberzeugung, daß Wartenburg in der Fronte nicht genommenwerden könnte. Es gab jetzt nur ein Mittel, den Feind ausseiner festen Stellung zu vertreiben. Man mußte versuchen,seine rechte Flanke zu umgehen, das Dorf Bleddin zu nehmen undvon da aus auf Wartenburg loszugehen. York's Anordnungendazu waren ebenso meisterhaft ausgedacht, als sie mit Tapferkeit und Unerschrockenheit ausgeführt wurden. Unter den hef-tigsten Geschützenfeuer des Feindes zog sich der Prinz Carlvon Mecklenburg links ab, und es gelang ihm, sich gegenBleddin entwickeln zu können. Nach der hartnäckigsten Ver-theidigung des Feindes wurde endlich das Dorf genommenund damit war die Stärke der feindlichen Stellung gebrochen.Mittlerweile waren immer mehr preußische Truppen über dieElbe gekommen und brachten überallhin Verstärkung. War-tenburg wurde angegriffen, der Feind aus seinen Verschanzun-gen herausgeworfen und das Dorf erobert.So war das Treffen entschieden, die Franzosen, überallvertrieben, theilweise zur vollkommnen Flucht gebracht, räum-ten das Feld und traten den Rückzug anAllgemein ist das Treffen bei Wartenburg als eine dervorzüglichsten Waffenthaten der Preußen anerkannt wordenSie fochten gegen einen an Zahl überlegnen Feind, der inder vortheilhaftesten Stellung sich befand, während sie selbstmit den größten Schwierigkeiten des Bodens zu kämpfen hat-ten. Ihr Verlust betrug über 2000 Mann an Todten undVerwundeten, während die Franzosen 1000 Gefangne, 13Geschütze und 80 Munitionswagen verloren hatte. Die Ehredes Sieges gebührte dem General von York, der auch alsAnerkennung den Beinamen von Wartenburg erhielt.So stand das schlesische Heer nun am 4. October aufdem linken Ufer der Elbe. An demselben und dem folgenden