194und vorsichtig. Nach der Schlacht bei Dennewitz war es bisan die Elbe vorgerückt, so daß sein rechter Flügel sich bisZerbst ausdehnte, die Mitte aber in der Gegend von Witten-berg stand, welches jetzt von den Preußen förmlich belagertund auf das heftigste beschossen wurde, ohne daß die Uebergabeder Festung erzwungen werden konnte. Der Kronprinz vonSchweden suchte sich der Uebergangspuncte über die Elbe zubemächtigen und ließ daher bei Aken, Roßlau und Warten.burg Brücken schlagen und auf dem linken Ufer zum Schutzderselben Brückenköpfe anlegen.Während dieser Zeit dehnte er seinen linken Flügelso weit als möglich aus, um die Vereinigung mit dem schle-sischen Heere, in der Lausitz, zu suchen. Dies führte zu einigenGefechten. Napoleon hatte, um diese Vereinigung zu hin-dern, bei Großenhain ein starkes Truppencorps aufgestelltDieses drängte, anfangs die Preußen, welche bereits Mühlbergund Liebenwerda besetzt hatten zurück***), mußte aber amfolgenden Tage diesen Ort wieder räumen, und die Preußendrangen noch weiter vor. Dabei trafen sie am 19. auf dreifranzösische Reiterregimenter. Unterstützt von Kosacken, griffensie dieselben an und vernichteten sie beinahe gänzlich, wobeisie über 500 Gefangne machten. Tauenzien besetzte danndie ganze Linie hinter der schwarzen Elster, und es fiel vorder Hand auf dieser Seite nichts erhebliches vor, denn Murablieb ruhig bei Großenhain stehen.*) Unter Tauenzien.**) Unter dem Befehle Murat's**) Am 17. September.
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